Exhibitions
Nodes: KUNSTHALLE TRIER
Die jurierte Gruppenausstellung zeigt sechs Künstler*innen-Duos mit neun verschiedenen Perspektiven zum Thema Verknüpfung und Verflechtung.
Werkbeschreibungen
Matthias Graber & Sabine Zenger
Between Roots and Frames & Between Nothing and Everything, 2025
Brombeerwurzeln, Latex, Fotografie, Epoxidharz und Projektion
Die Installation „Between Roots and Frames“ thematisiert das Verhältnis zwischen natürlichem Wuchern und menschlicher Ordnung. Brombeerwurzeln stehen hier als Sinnbild für Widerstandskraft, Regeneration und Schutz. In der Installation durchdringen sie die Gitterstruktur der Fensterrahmen der Kunsthalle. Dabei trifft das anarchische Wurzelsystem auf die geometrische Strenge industrieller Architektur. Fixiert mit natürlichem Latex, entsteht ein hybrides Netzwerk, das sowohl Unvereinbares verbindet als auch eine neue ästhetische Sprache formuliert. Die ungeliebte Brombeere wird hier zur Protagonistin einer Geschichte über Transformation, über das Verbindende im Widersprüchlichen und über das Potenzial vermeintlich unbedeutender Elemente. Sie zeigt auch die Widerstandsfähigkeit der Natur gegen das Mensch-Gemachte und wie sich diese selbst durch dicke Betonschichten immer wieder ihren Platz in der Natur zurück sucht. Daneben steht die Arbeit „Between Nothing and Everything‘, die sich mit dem Flüchtigen eines Fettflecks auf Fensterscheiben beschäftigt. Eine Spur des Verweilens, des Denkens, des Daseins. Diese scheinbar beiläufigen Abdrücke werden gesammelt, archiviert, konserviert und fotografisch vergrößert. In Epoxidharz gegossen, erscheinen sie wie Galaxien oder Zellstrukturen. Ein Relikt menschlicher Präsenz, die in ihrer neuen Form zwischen Mikro und Makrokosmos oszillieren. Es ist ein poetisches Archiv der Unsichtbarkeit, das das Flüchtige monumentalisiert und Fragen nach Zeit, Erinnerung und Bedeutung stellt. Beide Arbeiten zeigen eine Verwebung von Menschen und Ort, dem Persönliche mit dem Globalen und dem Gewachsenen mit dem Konstruierten. Sie machen sichtbar, dass Netzwerke nicht nur im Digitalen oder in der Natur existieren, sondern auch in unseren Körpern, Gedanken und Erinnerungen. Nodes wird so zum verbindenden Konzept: als Begegnung zwischen Material und Idee, als Sinnbild für die Verflechtungen unserer Existenz.
Jean-Luc Caspers, Kurator
"I have met love - she has battered knees and goes begging from door to door“
Atelier C1 DCH,
Foundation Valentiny, 34, Wäistrooss, L-5440 Remerschen, Luxembourg
29. May to 15. June 2025
"Ich bin der Liebe begegnet, sie hat zerschundene Knie und geht betteln von Tür zu Tür" Künster:innengruppe Atelier C1 DCH
im Kulturlokal ONO, Bern, 21.2. - 13.4.2025
"UNGENORMT" Künster:innengruppe Atelier C1 DCH
im Kulturlokal ONO, Bern, 5.7. - 11.8.2024
Vernissage: 5.7.2024, um 19 Uhr
"UNGENORMT" von der Künster:innengruppe Atelier C1 DCH
Stollwerk Köln, 6.4. - 5.5.2024
Vernissage: 6.4.2024, um 18 Uhr
"Best of Trier in Bern" mit Susanne Choinowski und Matthias Graber
Atelier Allmendweg 14, Bern, 7.3. - 9.3.2024
"UNGENORMT Positionen 2024", Kunsthalle Trier, 11. - 25.2.2024
Diplomausstellung Berufsbegleitendes Kunststudium - Europäische Kunstakademie Trier
"AUSGEWÄHLT 2023" Europäische Kunstakademie
Gewinner Teilnehmendenpreis
Einer der FinalistInnen...
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